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Historie

Wir müssen den Kindern und Jugendlichen auch in den Ferien etwas bieten!, beschlossen 1983 Mitglieder des Gemeinderates und riefen das erste Zeltlager ins Leben. Die Resonanz war so gut, dass im Jahr 2008 das 25-jährige Bestehen gefeiert werden konnte.

Waren es anfangs nur ein paar Personen darunter beispielsweise der Rektor der Grundschule Hans Berkemeyer, Hubert Biemann, Küchenfee Maria Schmidt oder Opa Kiosk Erich Kottmann ist es mittlerweile ein etwa 20 Personen umfassender Stab von Betreuerinnen und Betreuern, die sich um die 70 bis 90 Ferienkinder kümmern. Das Lagerleben ist in jedem Jahr für viele Jugendliche ein Highlight in den Sommerferien. In vielen Gemeinden kümmert sich eine kirchliche Organisation um das Zustandekommen eines Zeltlagers, dass wie in Kettenkamp der Rat dafür zuständig ist, ist eher die Ausnahme. Das Ziel dieses Projektes liegt klar auf der Hand: Möglichst vielen Kindern und Jugendlichen soll in den Som-merferien eine Zeltlagerromantik in der Gemeinschaft geboten werden und das möglichst kostengünstig, damit keiner aus finanziellen Gründen zu Hause bleiben muss. Das funktioniert nun schon seit 25 Jahren. Natürlich darf dabei die Unterstützung von Privatpersonen und Gewerbetreibenden, aber auch durch die Gemeindeverwaltung und die Kirchengemeinde Herz-Jesu nicht fehlen. Und auch die Kettenkamper Vereine sagen nicht nein, wenn das Zeltlager anklopft und um Hilfe bittet. So ist das integrative Jugendhilfeprojekt auch für die Zukunft gut gerüstet. Das 25-jährige Jubiläum wurde im Zeltlager selber auf dem Zeltplatz in Geeste natürlich auch entsprechend gefeiert. Die Kinder hatten mit ihren Betreuerinnen und Betreuern extra einen Bogen aufgestellt. Davon konnte sich auch die Kettenkamper Besuchsabordnung überzeugen. Bei deren Besuch nahmen diese auch das neue Küchenzelt in Augenschein. Im Sommer 2007 wurden durch einen Sturm das Küchenzelt sowie einige weitere Zelte stark beschädigt. Eine Spende des VGH-Büros Paul Füßmann half dem Zeltlagerteam im vergangenen Jahr bereits in dieser Angelegenheit. Auf Initiative von Bürgermeister Werner Lager hatte der stellv. Vorsitzenden des Kirchenvorstandes Georg Kuhlmann für die Kirchengemeinde Herz-Jesu einen Förderantrag bei der Stiftung der Sparkassen im Landkreis Osnabrück für ein neues Küchenzelt gestellt. Die Sparkassenstiftung zeigte sich großzügig und beschied den Antrag mit einer Zuwendung von 2.500 . So konnte das Jubiläum standesgemäß in neuen Räumlichkeiten gefeiert werden. Die Köche Collo und Marco gewährten Einblick in ihr Reich, so dass die Gemeindevertreter sich von der ordnungsgemäßen Verwendung der Mittel überzeugen konnten. Ein Beispiel für gute Zusammenarbeit, die Bürgermeister und Kirchenvorstandsvertreter auch in Zukunft für das Zeltlager und weitere Projekte beibehalten wollen.

Artikel vom 05.12.2008